Tests und Presseberichte Heimkino ASCENDO Immersive Audio

TESTBERICHTE

Kino Deluxe – AIA Demo- und Entwicklungskino in Ansbach

Hinsichtlich Volumen und Dynamik sind dem System kaum Grenzen gesetzt – hier klingt beispielsweise der Raketenstart aus „Interstellar“ so, als stünde man neben dem Triebwerk. Doch auch ruhige Passagen macht das Kino zum einzigartigen Erlebnis.

Selbst bei komprimierten Soundformaten wie Dolby Digital spielen die Einpunktschallquellen der Koaxiallautsprecher CCRM12 und CCRM6 ihre Stärken aus: Von wegfliegenden Sandkörnern über den kleinsten Windhauch bis hin zu Atemgeräuschen bringen die Boxen jedes akustische Detail realistisch zur Geltung.

Eine hohe Verzerrungsfreiheit und praktisch perfektes Zeitverhalten aller Lautsprecher erlauben ein langes und stressfreies Hörvergnügen.

 

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Klangkunst – AIA DEMO Kino in Ansbach

Perfekte Illusion

Wie perfekt die im AIA-Kino erzeugte Illusion ist, merkt man erst, wenn man während eines Films die Augen schließt und sich für einen Augenblick nur aufs Hören konzentriert. War man eben noch durch den Blick auf die Leinwand abgelenkt und eingeengt, erkennt man erst jetzt die Fülle und den Detailreichtum des Klangraums in vollem Umfang. Ganz ehrlich, wer braucht 3D-Bilder, wenn er so einen 3D-Sound hat?

Im Takt der Musik

Bei Musik ist Timing noch einmal wichtiger als bei Filmen, kleinste Ungenauigkeiten zerstören sofort das musikalische Gefüge. Davon kann hier keine Rede sein, im Gegenteil ... Woanders kann man vielleicht auch gut Musik hören. Nirgendwo sonst kann man sie jedoch so gut fühlen wie hier.

Nach einer wie im Fluge vergangenen Stunde geht das Licht wieder an. Ohren, Bauch und Herz lechzen nach mehr; das Hirn versucht zu verstehen, was es gerade erlebt hat. Nebendran sitzt Stefan Köpf, einer der Macher von AIA, und lächelt wissend, als wollte er sagen: „Siehste, so geht das!“ Stimmt, so und nicht anders. Bitte mehr davon!

Foto: Olaf Adam / Thinkstock.de

 

Getestet: Kinoversion bestehend aus CCRM12/SMSG15

Ascendo Live 15: High End Spaß aus dem Heimkino

Ich kannte den Mann aus dem Treppenhaus. Wir grüßten uns gemeinhin freundlich und ich wusste, dass er zu dem Architektenbüro über uns im dem dritten Stockwerk gehörte. Nun aber hämmerte er gegen die Metalltür des LowBeats Hörraums und machte seinen Ärger Luft: „Ich finde es unmöglich, dass Sie tagsüber Schlagzeug spielen.“

Der Mann hatte natürlich Recht: So ein Pegel zur normalen Arbeitszeit ist wenig nachbarschaftsfördernd. Nur: Da stand kein Schlagzeug. Lediglich vier unscheinbare schwarze Kästen: zwei Subwoofer SMSG 15 und zwei Satellitenlautsprecher CCRM 12, die aber schon bald als ziemlich schicke Komplettlautsprecher Ascendo Live 15 verkauft werden sollen.

Im Test: ASCENDO Lautsprechersystem Live 15

 

Wir waren uns schnell einig – Sara Bareilles „Brave Enough“ in Beinahe-Live-Lautstärke versprühte exakt die richtige Stimmung. Immer wieder ungläubiges Kopfschütteln aus der Redaktion „Bist Du deppert...?!“ war – um es bayrisch kurz auf einen Nenner zu bringen – genau der passende Ausdruck der Begeisterung.“

Auf den Punkt gebracht

Der Ansatz von Ascendo – aus dem bestehende Kinoprogramm den Subwoofer für hochauflösendes
High-Fidelity zu verwenden und mit einem großen Koaxial-Chassis zu einer Lautsprechereinheit zusammenzufassen – ist konsequent und im Ergebnis garantiert hochgradig suchtgefährdend. Ist diese Aussage nun eher Drohung oder Versprechen? Hören und entscheiden Sie selbst …

 

AIA: Großes Kino auf der HIGH END 2016

 

Die beeindruckendste Vorführung der HIGH END 2016 fand in Raum E214 statt und bediente Auge, Ohr und Zwerchfell gleichzeitig. Hier nämlich hatte Ascendo Immersive Audio (AIA) zusammen mit den Partnern von Barco, Screen Research und Kaleidescape ein echtes Raum-in-Raum-Kino aufgebaut – ähnlich dem Ascendo Demo-Kino in Ansbach.

Das Messekino war immerhin 35 Quadratmeter groß, für alle neuen Surroundformate (vor allem Dolby Atmos und Auro 3D) eingerichtet und natürlich komplett abgedunkelt. Da auch die Lautsprecher alle hinter den Vorhängen und der Leinwand platziert waren, war das Schießen von Bildern echter Unfug. Aber Stefan Köpf, der Geschäftsführer von AIA, addierte mir die einzelnen aktiven Lautsprecher auf. Und da kam einiges zusammen: 4 Subwoofer vom Typ SMSG15, 5 Frontspeaker vom Typ CCRM12 und 13 Surround-Speaker vom Typ CCRM6.

 

Die erste Blue-ray mit DTS:X liegt im Player und Guillermo del Torro zieht als Regisseur alle Register bei Bild und Ton, um uns die Nackenhaare zu Berge stehen zu lassen.

Das stets bedrohliche tieffrequente Grollen der Bässe schafft eine unheimliche Atmosphäre. Die tiefen Basswellen fluten den Raum und gehen durch Mark und Bein. Die von uns gewählten Einstellungen lassen den Subwoofer bis in die untersten Oktaven hinabsteigen, Dank geschlossener Bauweise und Leistung im Überfluss bleibt die Performance jederzeit kontrolliert und sauber. Gerade während leiser Passagen überzeigt der AIA Subwoofer, da die große Membran auch kleinsten Pegelveränderungen mühelos folgt. Sind heftige Pegel gefragt, fackelt der Woofer nicht lange und dreht kräftig auf. Dynamisch scheint der SMS G15 keine Grenzen zu kennen und drückt gnadenlos Basswellen in den Hörraum, was wir während einiger Szenen von „Mad Max: Fury Road“, „Tron Legacy“ und „Edge of Tomorrow“ mit großem Genuss auskosten. Abschließend noch ein paar Takte Musik mit High-Res Audiodaten vom Server. Auch hier beweist sich der AIA SMSG15 als äußerst souveräner Subwoofer, der tiefste Bässe von Kirchenorgeln oder Kontrabass sauber im Hörraum reproduziert.

Der SMSG15 glänzt mit enormen Tiefgang und lässt sich mit 10-Band-Equalizer und diversen Filtern perfekt an die Hörbedürfnisse anpassen

Fazit
Der SMSG15 von AIA ist ein professioneller Subwoofer durch und durch. Er ist enorm leistungsstark. Folgt akkurat jedem Basssignal und ist zu allerhöchsten Lautstärkepegeln fähig, ohne mit der Wimper zu zucken.

Klar, der SMSG15 ist kein Sonderangebot, aber richtig eingesetzt ist er der ultimative Aktiv-Subwoofer, der die Träume eines jeden Heimkino-Enthusiasten wahr werden lässt.

Das hier ist definitiv die Referenz für immersive Kinosysteme

Das AIA-Kino im Einsatz

Wir versuchen in diesem Absatz mal zu beschreiben, was wir vor Ort live erlebt haben. Mit vielen verschiedenen Filmsequenzen aus „Oblivion“, „Into the Storm“, „The Dark Knight“, „Lone Survivor“, „Fury“, „Rush“, diversen Konzertmitschnitten und dem knallig bunten Musikfilm „Bourlesque“ ließen wir uns vom Kino mit allerfeinstem Klang beschallen. Wir haben ja bereits sehr viele Kinos gesehen und gehört, aber noch keins davon konnte an die Leistung des AIA-Demokinos anknüpfen. Was hier passiert ist einzigartig und tatsächlich kaum in Worte zu fassen. Das System spielt ungemein direkt, mit einer wahnwitzigen Präzision und einem Timing das die Kinnladen nach unten klappen lässt. Nach und nach wird einem als Zuhörer hier erst bewusst, welche Qualitäten dieses Kino besitzt. Alles wirkt so selbstverständlich, dass man meint, es gehört ebenso. Kein Dröhnen, kein Wummern, kein Nachhallen von Basstönen oder Soundeffekten. Die räumliche Darstellung ist grandios, es wirkt alles sehr plastisch, körperhaft und authentisch. Der Bass reicht unglaublich tief herunter und begeistert durch allerhöchste Präzision. Qualitativ halten die Koax-Systeme ganz mühelos mit und begeistern mit bester Sprachverständlichkeit und enormer Ausgewogenheit. Neutral sind sie, doch nie nüchtern. Analytisch, aber nie sezierend genau. Sie spielen wie die besten HiFi-Lautsprecher, nur machen sie das auch ganz selbstverständlich noch bei allerhöchsten Schallpegeln.

Fazit
Wer kann sollte das AIA-Demo- und Entwicklungskino in Ansbach aufsuchen und sich das famose System live vorführen lassen. Der betriebene Aufwand und die Kosten sind immens und so wird das System für viele unerreichbar bleiben. Aber so muss ein Kino klingen – das hier ist definitiv die Referenz für immersive Kinosysteme.

Netzwerkbasierte Lautsprechersysteme aus Deutschland setzen sich beim TNT@ISE Award in zwei Kategorien durch

Ansbach, März 2016 Gleich in zwei Kategorien konnte sich das deutsche Unternehmen Ascendo Immersive Audio (AIA) bei den Top New Technology Awards@ISE durchsetzen: Sowohl in der Kategorie Subwoofer, als auch bei Home Theater/Multi Room Audio überzeugten die süddeutschen Audiospezialisten die Jury und brachten die Awards von der ISE mit nach Hause.

Low Beats

Ganz großes Kino kam aus dem Kino: Ascendo spielte aus seinem Heimkino-Projekt AIA den Koax-Lautsprecher CCRM 12 und den Subwoofer SMSG 15: So pulvertrocken, laut und klar habe ich schon lange nicht mehr gehört. Vielleicht sind diese Heimkino-Speaker mit PR-Chassis und intelligenter Entzerrung, die man per App auf dem Handy ratzfatz ändern kann, nicht nur für mich eine richtig highendige Alternative zu dem klassischen, mit bescheidenem Wirkungsgrad gesegneten Lautsprecherangebot.

Fidelity

Ungebremstes Vergnügen vermittelten mindestens drei Anlagen auf den NDHT, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Bei Clearaudio und Ascendo sorgten domestizierte Profi-Treiber (CCRM12 + SMSG15) in einer noch nicht ganz fertigen Hülle für große Live-Eindrücke. 

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