Referenzen

Das My Sound Heimkino – ein ultimatives Erlebnis

Der Grund: Das beste Kino Deutschlands verwendet ausschließlich AIA ASCENDO IMMERSIVE AUDIO Lautsprecher und Subwoofer und damit die besten Heimkino-Speaker überhaupt. (Zusammenfassung des folgenden LowBeats-Berichtes)

[Translate to Deutsch:] My Sound home theater

Unverzerrte 120 Dezibel und Bässe bis unter 10 Hertz: Deutschlands bestes Heimkino ist das von My Sound in Starnberg.
LowBeats war vor Ort.

Das sind die Mindestanforderungen. Zählen wir einmal kurz zusammen, welche Lautsprecher hier bestens versteckt installiert sind:

  • 3 AIA CCRM12 als Front-Speaker,
  • 20 AIA CCRM6 (3 als Heights Front, 7 als Atmos-/Auro-Speaker in der Decke, 10 als Surrounds),
  • 6 AIA SMSG15WL Subwoofer,
  • sowie der schon erwähnte 32-Zöller AIA SMSG32.


Summa summarum also 23 Satelliten-Lautsprecher und sieben Subwoofer. Nur sind das nicht irgendwelche Lautsprecher und Subwoofer von der Stange, sondern die Spezialboxen der Ascendo Immersive Audio- (AIA-) Line.

Alle CCRM Satelliten sind 2-Wege Lautsprecher, die mit einem Mittelhochton-Coax aus dem professionellen Beschallungsbereich arbeiten. Schon ein einziger CCRM6 kann unverzerrte Pegel erreichen, bei denen HiFi -Lautsprecher dieser Größe längst aussteigen. Umso mehr gilt das natürlich für die CCRM12 mit ihrem 30-Zentimeter-Tiefmitteltöner.

Ein Coax aus der Beschallungstechnik mit 12 Zoll Tiefmitteltöner und integriertem Hochtonhorn ist die Basis des CCRM12, wovon drei Exemplare die klanglich relevanten Frontspeaker des My Sound Heimkino stellen (Foto: AIA)

Diese Lautsprecher des My Sound Heimkino sind aktiv geregelt (mindestens 500 Watt pro Endstufe) und über ein trickreiches BUS-System (AVB) mit dem Internet und untereinander verbunden. Jeder Lautsprecher ist also einzeln ansteuerbar.

Das Konzept haben wir vor drei Jahren schon ausführlich beschrieben (3D-Klangwelt mit 20.000 Watt), aber faszinierend (vor allem aber praxisfreundlicher als jedes andere mir bekannte System) ist es nach wie vor.

Ich muss an dieser Stelle einige Worte über Ascendo verlieren. Die württembergischen Boxenspezialisten begannen Mitte der Neunzigerjahre mit außergewöhnlichen, weil Impulsoptimierten High-End-Lautsprechern und entdeckten knapp 20 Jahre später ihr Faible für Kino mit bestem 3D-Sound.

Aus etlichen Kino-Projekten entstand die Tochterfirma Ascendo Immersive Audio (AIA) und mit ihr mit die besten Heimkino-Speaker überhaupt. Die Ascendo Macher haben einfach das richtige Händchen, denn sie sind in beiden Welten – pegelfestes Heimkino und anspruchsvolles HiFi – zuhause und vereinen die Anforderungen so gekonnt wie kein anderer mir bekannter Hersteller.

Eine weitere Spezialsparte von AIA habe ich noch gar nicht erwähnt: die Subwoofer. Schon die unscheinbaren SMSG 15 WL Subwoofer (mit 38 Zentimeter Bass) gehören zu den pegelfestesten, präzisesten und kochentrockensten Woofern, die ich je gehört habe. Davon sind im My Sound Heimkino gleich sechs verbaut. Und dann ist da noch dieser 32-Zöller für alles unterhalb 40 Hertz…

Der 32er Zöller sitzt auf der Rückseite des My Sound Heimkino und wurde für meinen Besuch einmal kurz entkleidet. Sonst sitzt der Monster-Bass hinter einer akustisch transparenten Abdeckung (Foto: W. Linhard)

Ich hatte das Kino schon ohne diesen Monster-Bass gehört und war auch „ohne“ schon echt begeistert. Aber durch den 32-Zöller, der die anderen Subwoofer unterhalb 40 Hertz entlastet, spielt das ganze System noch einmal viel lockerer und vor allem sehr viel tiefer…

Im AIA Programm gibt es ja sogar einen 50 Zöller, mit dem die nun in Ansbach ansässige Firma den Weltrekord für Serien-Subwoofer aufstellt. Aber der wäre für die gut 40 Quadratmeter des My Sound Heimkino wohl doch des Guten zuviel gewesen. Schon so kommen ja 30 Lautsprecher mit einer Gesamt-Endstufenleistung von 30.000 Watt zusammen. Ist das nicht etwas überzogen?

Man darf die Dynamik im Heimkino nicht unterschätzen. Denn die Mastering-Studios machen ja nur einen Mix – den fürs Kino. Und diese Dynamik ist auch auf den Blu-rays für das Heimkino. Da können schnell mal Schallereignisse um 20 Hertz (Donner, Kanonen) mit vollem Pegel auftreten – was viele Systeme nicht mal bei Wohnzimmerpegel leisten können.

Wer sich immer gefragt hat, warum ihn der Heimkinoklang letztendlich doch nicht überzeugen konnte, findet hier eine der Antworten: Die meisten Systeme sind schlicht von der extremen Dynamik des Film-Tons überfordert. Dieses My Sound Heimkino aber – man ahnt es – kennt den Zustand der Überforderung nicht.

Hinsetzten, anschnallen, durchstarten: das My Sound Heimkino in Action
Ich hatte ja bereits angedeutet, dass ich schon mehrfach bei My Sound im Kino war. Aber die letzten Schritte des Projekts – vor allem mit den neuen Netzteilen, der Stromversorgung und dem 32 Zoll Subwoofer – kannte ich noch nicht. Allerdings konnte ich mir kaum vorstellen, dass die Unterschiede so groß sein würden – immerhin lag das My Sound Heimkino schon vor diesen Maßnahmen auf Referenz-Niveau.Aber weit gefehlt.

Nun bin ich eigentlich kein so großer Heimkino-Fan, weil in meiner Wahrnehmung doch immer noch das letzte Quentchen an Auflösung fehlt. Nicht in diesem Kino. Die Kombination aus High-End- Hochleistungslautsprecher plus Entzerung, plus Leistung bis zum Abwinken, plus Riesen-Subwoofer und der bis ins Letzte ausgeklügelten Raumakustik summieren sich hier zu einem Gesamterlebnis, das ich in dieser Form noch nie gehört habe. Eine Heimkinowiedergabe mit höchster Transparenz und Feinsinn sowie einer gleichermaßen großen und lebensnahen Grob- wie Feindynamik. Es geht also doch!

Jeder Impuls kommt hammerhart auf den Punkt, Schallereignisse wandern wie zum Anfassen durch den Raum, nichts wirkt komprimiert oder wird scharf. Nachdem Wolfgang Linhard mich mit den üblichen Vorführ-Tracks von Dolby Demo-Disc bis Mad Max: Fury Road in einen Zustand der staunenden Ungläubigkeit versetzt hatte, musste ich mich erst einmal schütteln. Ich erbat nach so viel Sound-Effekt und Bildeindrücken den Wechsel auf bodenständige Musik-Videos – und blieb bei Metallicas Through The Never hängen.

Metallica Through The Never 3D: Eine der ersten Konzert-Aufnahmen, die in Dolby Atmos 3D-Audio remastert wurden (Foto: Ascot Elite)

Das Album ist ja so etwas wie ein Best-Of Album der Hardrocker und – wie ich finde – als eine der ersten Dolby-Atmos Aufnahmen auch klanglich recht überzeugend. Jenseits irgendwelcher Effekte zeigt diese Aufnahme schnell, wie gut das Sound-System des My Sound Heimkino wirklich ist. Denn die harten E-Gitarrenriffs werden schnell anstregend, die Becken schnell zimbelig. Das My Sound Heimkino aber klingt wie ein exzellentes HiFi-System – nur sehr viel dreidimsionaler, sehr viel tiefer, lauter und völlig frei von Verzerrungen.

Irgendwann – Linhard hatte den Saal längst aus Pegelgründen verlassen (er machte Vorbehalte gegen die von mir gewählte Musik geltend) – meldete sich bei mir der analytische Teil des Hirns ab. Jegliche Anspannung des Testers, der ja immer auf der Suche ist nach jenen Punkten, die noch nicht so perfekt sind, wo es klanglich hakt, fiel von mir ab. Denn hier gab es einfach nichts zu kritteln.

Also legte ich die Füße hoch, drehte den Pegel noch einmal deutlich höher und versank im Erlebnisrausch. Die Qualität des Systems versetzt den Zuhörer in die erste Zuschauerreihe – also sehr dicht an die Instrumente – und wahrt doch Distanz. Eine Klarheit, eine glaubhafte Dreidimsionalität, eine Natürlichkeit und Mühelosigkeit: Ich wurde zum Teil des Konzerts.

Sänger James Hetfield stand gefühlt nicht einmal zwei Meter vor mir und Lead-Gitarrist Kirk Hammett machte immer wieder Ausflüge von der Bühne zu mir und den anderen Konzertbesuchern. Gänsehaut. Der Unterschied zum Live-Konzert war natürlich immer noch da, aber sehr viel kleiner als bei allen anderen von mir bislang gehörten Heimkino-Systemen. Natürlich trägt auch das überwältigend farbstarke und knackscharfe Bild seinen Teil zu diesem Realismus bei.

Gut eine Stunde war ich vollkommen gefangen von der Authentizität dieses Klang- und Bild- Spektakels. Ich merkte nicht einmal, dass Linhard wieder hereinkam: Erst als er die Lautstärke drosselte und mich so in die Realität zurückholte. „Schade, schon vorbei“, dachte ich, während die Bass-Einschläge von „One“ noch in mir nachklangen.

Einer der wesentlichen Punkte, warum dieses System so herausragend locker und unangestrengt klingt, ist sicherlich der 32 Zoll Subwoofer. So viel Membranfläche erzeugt einen ganz anderen Bass als eine Vielzahl kleinerer Woofer: der Tiefstton kommt substanzieller, selbstverständlicher. Weil der 32- Zöller die gesamte Subbass-Arbeit unter 40 Hertz macht, entlastet er damit die anderen sechs Subwoofer und reduziert deren Verzerrungen im Oberbassbereich erheblich.

Die Art und Weise, wie dieses System mit dem Riesenbass wuchtige Bassdrum-Schläge reproduziert, hat eine Qualität, Sauberkeit und einen Nachdruck von ganz unten, wie man ihn sonst nicht zu hören bekommt. Das Musikerleben wird hier auf eine nächste Stufe gesetzt, spektakuläre Kanonendonneroder Explosionsgeräusche bekommen damit eine fast schon bedrückende Realtätsnähe.

Fazit: Einzigartiges My Sound Heimkino Erlebnis
Fraglos ist das My Sound Heimkino noch um einiges packender als selbst große Säle in großen Kinos. Wer die Konzeption und die Konsequenz in der Umsetzung sieht, versteht schnell, warum. Kein Kino- Betreiber kann sich einen solchen Aufwand im Detail leisten. Kein noch so gutes, aktuelles Kino- System ist in der Lage, auf allen Plätzen einen so perfekten plastischen Klang zu modellieren.

Bei My Sound sind es halt nur wenige Plätze, auf die das System in vielen, vielen Stunden perfekt hingetrimmt wurde. Deshalb ist der Sound so plastisch, deshalb hat dieses Kino auch in Bezug auf 3DDarstellung absoluten Referenz-Charakter.